Monsunfluten in Südindien – einige unserer Heime und viele Familien sind betroffen

Im südindischen Bundesstaat Kerala bringt die Monsunzeit in diesem Jahr so stark anhaltende Regenfälle, dass schwere Überschwemmungen die Situation für viele Gebiete dramatisch werden lässt. Es sind weit über 350 Menschen ums Leben gekommen und Tausende obdachlos.

Unser indisches Büro, vier unserer Heime und viele unterstützte Familien befinden sich in Kerala. Das Büro ist in ständigem Kontakt mit allen Heimen, wir werden von den Mitarbeitern auf dem Laufenden gehalten und telefonieren fast täglich. In den Heimen ist soweit alles in Ordnung. Wo es möglich ist, sind die Kinder natürlich nach Hause geschickt worden, aber meist ist es in den Heimen sicherer für sie.

Viele der von uns unterstützten Familien mussten ihre Häuser überstürzt verlassen und werden bei Ihrer Rückkehr kaum etwas vorfinden. Alle Habseligkeiten sind den Wassermassen zum Opfer gefallen.

Besonders hart getroffen hat es den nördlichen Teil Keralas, den Wayanad. Hier befindet sich unser „Jörn & Christa Grimms Tribal Girls Home“ mit 50 Adivasimädchen. Unsere besonderen Gedanken sind jetzt vor allem bei den Adivasi-Familien, die in ärmlichen Hütten in dem Gebiet um das Heim leben.

Sobald der Regen endlich aufhört und das Wasser abgelaufen ist, können wir die Schäden erkennen und Bestandsaufnahme machen. Dann prüfen wir sorgfältig, wo unsere Unterstützung am dringendsten benötigt wird und leisten Soforthilfe.
Die Vorstandsvorsitzende Ulrike Lorenzen wird im September selbst nach Kerala reisen und die Heime und Familien besuchen.

Wir sind dankbar für jede Unterstützung:

Deutsche Kreditbank AG
IBAN: DE66 1203 0000 1001 1888 10
Verwendungszweck: „Monsunhilfe“