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Patenschaften für Kinder mit Klumpfüßen

Klumpfüsße vorher-nachher

Santhyias Füße vor und nach der Therapie

In Deutschland und anderen wohlhabenden Ländern sehen wir in der Regel keine unbehandelten Klumpfüße mehr. Auch in Indien kann diese Fehlbildung inzwischen kompetent therapiert werden, aber nur für diejenigen, die sich die Behandlung leisten und den Weg zu einem entsprechenden Behandlungszentrum meistern können. So sieht man dort auch heute noch Menschen, die gestützt auf marode Holzkrücken auf ihren Fußrücken laufen, oder auf Knien oder Rollbrettern rutschend am Straßenrand betteln. Manche dieser Menschen sind einmal mit Klumpfüßen zur Welt gekommen.

Aber gerade im ländlichen Indien ist ein Mensch auf gesunde Hände und Füße besonders angewiesen. Ein unbehandelter Klumpfuß bleibt lebenslang eine starke körperliche Behinderung. Kinder können die Schule nicht besuchen, Erwachsene keiner Arbeit nachgehen. Soziale Ausgrenzung und Stigmatisierung sind die Folge.

Unser Orthopädietechniker Selvan bei der Anlage der speziellen Nachtschiene

Bei frühzeitigem Therapiebeginn lässt sich diese angeborene Fehlbildung der Füße mit der „Ponseti“-Methode ohne großen operativen Aufwand erfolgreich behandeln. Auch bei älteren Kindern ist das teilweise noch möglich. Manche Füße bedürfen jedoch einer komplexen Operation.

Die Ponseti-Behandlung besteht aus redressierenden Gipsen, die in wöchentlichem Rhythmus gewechselt werden. So wird der Fuß langsam in die gewünschte Position gebracht. Dem schließt sich meistens ein kleiner operativer Eingriff – die Durchtrennung der Achillessehne – an. Danach müssen die Patienten über vier Jahre zur Nacht eine spezielle Schiene tragen, weshalb sie auch unbedingt in engmaschiger Nachsorge bleiben müssen.

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Die Behandlung von Kindern mit Klumpfüßen am Childrens Orthopedic and Rehabilitation Center (CORC) in Südindien

In unserem Children‘s Orthopedic and Rehabilitation Center (CORC) in Mylaudy, einem kleinen Dorf im Staate Tamil Nadu, am südlichsten Zipfel Indiens, gibt es die Möglichkeit, Kinder mit angeborenen Klumpfüßen nach der Ponsetimethode, aber auch operativ, zu behandeln. In unserem Rehabilitation Center werden die Kinder durch unser Team von Ärzten und Physiotherapeuten nachbetreut, regelmäßig untersucht und eventuell operiert.

Die Patienten, die wir behandeln, können sich eine gute Therapie in Indien nicht leisten. Damit wir ihnen helfen können, benötigen wir laufend finanzielle Unterstützung.

Kosten

Korrekturgipse nach Ponseti

Für die vollständige Behandlung eines Klumpfußkindes benötigen wir ca. 100 Euro. Hiermit können wir die Behandlungskosten, inklusive Operation und Nachbehandlung mit der Schiene decken. Eine komplexe Operation am Fuß kostet ca. 200 Euro.

Werden Sie Klumpfusspate – Jede Spende zählt!

Mit einem Betrag von 90 Euro können Sie ein Kind auf gesunde Füße stellen und sein Leben nachhaltig verbessern! Ihre Beiträge kommen ausschließlich den Kindern zu Gute, da unsere Verwaltungskosten außergewöhnlich niedrig sind.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne unter info@patengemeinschaft.de mit dem Betreff „Klumpfußpate“ an uns.

Ihre Dres. Jürgen Zippel, Nicola Ebert, Erika Lamprecht, Katja v. d. Busche, Anja Helmers im Namen aller Kollegen des CORC

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